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Galileo Vibrationstherapie

Wie funktioniert und wie wirkt die Galileo Vibrationstherapie?
Das Muskelstimulationsgerät Galileo ist eine seitenalternierende Wippe, die über das Prinzip des monosynaptischen Dehnreflexes eine unwillkürliche Kontraktion in einem Muskel auslöst.
 
Diese Wippe schwingt mit einer Höhe von bis zu 5 mm. Die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde lässt sich zwischen 5 und 30 Hz variieren. Dies hat therapeutisch eine große Relevanz.
 
Die Schwingungen des Gerätes lösen Reflexe in der Muskulatur aus, die als Vibration im ganzen Körper, aber auch in einzelnen Muskelregionen empfunden werden. Dies hängt wesentlich von der Position und der Haltung auf dem Gerät ab.
 
Unter Anleitung können die Schwingungen gezielt an diejenigen Stellen geleitet werden, die der besonderen Unterstützung bedürfen, z.B. in die Bein-, Beckenboden oder Rückenmuskulatur.
 
Warum Kombination aus Physiotherapie und Vibrationstherapie?
Eine wirksame Physiotherapie ist immer eine individuelle Behandlung und setzt einen individuell erhobenen Befund voraus. Bei scheinbar gleichen Beschwerden kann dies zu unterschiedlichen Behandlungsansätzen führen.
 
Für jeden Patienten wird ein eigener Therapieplan erstellt.
 
Neben der aktiven physiotherapeutischen Arbeit ist die reaktive Wirkweise der VT additiv wirksam, um noch effizienter und nachhaltiger zu therapieren.
 
Die Arbeit mit seitenalternierender Muskelstimulation ist keine Abfolge fester Übungen, sondern integraler Bestandteil des individuellen Therapieplans.
 
Sowohl Ausgangsposition als auch Bewegungsabläufe auf dem Gerät werden auf die individuellen Erfordernisse abgestimmt.
 
Auch die Anzahl der Schwingungen muß speziell der jeweiligen Reaktionslage angepasst werden.
 
Wichtig für die Nachhaltigkeit jeder physiotherapeutischen Behandlung ist die gleichzeitige Anleitung zur Umsetzung des Erfahrenen in den Alltag.
Für wen ist die Kombinationstherapie besonders gut geeignet?
Studienergebnisse der seitenalternierenden Muskelstimulation sprechen u.a. für Wirksamkeit bei
  • Harninkontinenz durch Verbesserung der Verschlussfunktion des Beckenbodens
  • Knochenbeschwerden durch verbesserte Muskelaktivität und verbesserte Knochenmineralisation
  • Muskelbeschwerden durch Schmerzreduktion und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Durchblutungsstörungen durch Verbesserung der Strömung und Verminderung des peripheren Gefäßwiderstandes
  • Nerven-Erkrankungen (z.B. M. Parkinson) durch Verbesserung der Nerven – Muskel Erregbarkeit und des Gleichgewichtes

Quellen: www.galileo-training.com und in der Praxis

Weitere Einsatzmöglichkeiten:
  • Stuhlinkontinenz
  • Rückbildung nach Geburt